Die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs

Prostata-Krebs: Gezielte Therapie nach exakter Diagnostik

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Die vorliegenden Informationen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte, unabhängig von Form, Zeit oder Medium bedarf der schriftlichen Zustimmung des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum. Je nachdem, was für einen Tumor man als Krebspatient hat, kommen verschiedene Bestrahlungstechniken infrage.

Grundsätzlich unterscheidet man Teletherapie und Brachytherapie. Bei der Brachytherapie wird aus nächster Nähe bestrahlt, zum Beispiel indem eine radioaktive Substanz in eine Körperhöhle oder ins Tumorgewebe eingebracht wird. Viele technische Weiterentwicklungen ermöglichen heute eine immer zielgenauere Bestrahlung des Tumors. Das gesunde Gewebe in der Umgebung kann immer besser geschont werden, schwere Nebenwirkungen werden damit seltener.

Ziel der Behandlungsplanung ist es, die beste Methode für die individuelle Situation herauszufinden. Mit welcher Technik man bestrahlt wird, ist von der Art der Tumorerkrankung und der individuellen Krankheitssituation abhängig.

Manche Verfahren kommen nur für wenige Patienten infrage, andere werden noch in Studien erprobt. Die klassische Bestrahlung, die sogenannte perkutane Strahlentherapie, wird schon sehr lange eingesetzt. Sie gilt trotzdem immer noch als eine Art Standard: Etwa fünfundneunzig von hundert Patientinnen und Patienten, die im Laufe ihrer Krebserkrankung eine Bestrahlung erhalten, werden so behandelt. Bei dieser Behandlungsform werden Strahlen mithilfe eines Linearbeschleunigers erzeugt.

Als Patientin oder Patient liegt man auf einer Liege unter dem Bestrahlungsgerät. Bei der Bestrahlung eines Tumors oder einer Metastase stellt die Mitbestrahlung von gesundem Gewebe ein grundsätzliches Problem dar: Die höchste Strahlendosis soll ja den Tumor treffen und die Tumorzellen schädigen und nicht die Haut. Weiterentwicklungen der Strahlentherapie haben daher vor allem ein Ziel: Gesundes Gewebe soll besser geschont werden.

Dies lässt sich zum Beispiel durch die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs Anordnung der sogenannten Bestrahlungsfelder erreichen. Ein Bestrahlungsfeld ist die Fläche, die bestrahlt wird, wenn die Strahlen aus einer bestimmten Richtung auf den Körper treffen. Moderne Bestrahlungstechniken verwenden mehrere Bestrahlungsfelder, und die Strahlen treffen aus verschiedenen Richtungen auf den Körper. Es gilt: Dort, wo sich die Strahlen aus den verschiedenen Richtungen kreuzen, ist die Dosis am höchsten.

Diesen Effekt macht man sich bei der heute üblichen sogenannten "konformalen Mehrfelderbestrahlung" zunutze. Hinzu kommt: Mithilfe von Strahlenblenden innerhalb des Bestrahlungsgerätes können heute Strahlenfelder unterschiedlicher Formen erzeugt werden: So werden sie der Form des jeweiligen Tumors angepasst und gesundes Gewebe wird geschont. Nicht jede Strahlentherapie-Technik ist in jeder Erkrankungssituation möglich oder sinnvoll. Bei der Frage, welche Therapie für eine Patientin oder einen Patienten am geeignetsten ist, berücksichtigen Ärzte die persönliche Situation der Betroffenen.

Sie greifen dabei auch auf Erfahrungswerte und Statistiken aus klinischen Studien zurück. In den medizinischen Leitlinien der Fachgesellschaften wird der Stellenwert einer Behandlung für eine bestimmte Tumorerkrankung in einem bestimmten Stadium erläutert.

Welche Behandlungen bei welcher Tumorerkrankung möglich und sinnvoll sind, erläutern die Texte des Krebsinformationsdienstes unter " Krebsarten ". Bei der Frage, welche Leistungen bezahlt werden und welche nicht, sind die Kassen an gesetzliche Vorgaben gebunden.

Für die privaten Krankenversicherungen gilt der jeweilige Versicherungsvertrag. Nicht alle der im folgenden Abschnitt aufgeführten Bestrahlungstechniken sind bereits "Kassenleistung". Und nicht alle Leistungen sind überall in Deutschland verfügbar: Manche technische Neuerungen benötigen teure Geräte oder ganze Anlagen, die viel Platz beanspruchen und sehr viel Energie benötigen und deshalb nur an spezialisierten Zentren vorhanden sind.

Das bedeutet: Einige der Weiterentwicklungen stehen daher nur Betroffenen in einer ganz bestimmten Krankheitssituation und auch nur im Rahmen klinischer Studien zur Verfügung. Wenn Sie als Betroffener oder Angehöriger Fragen zu einer bestimmten Bestrahlungsmethode haben, wenden Sie sich zunächst an die behandelnden Ärzte.

Diese können am besten einschätzen, ob eine Methode in einer bestimmten Erkrankungssituation sinnvoll und angemessen ist. Die Krankenkassen können Auskunft darüber geben, wann die Kosten für eine Therapie übernommen werden können und wann nicht. Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf deren Internetseite unter die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs.

Bestrahlung, Strahlentherapie: Eine Bestrahlung ist eine Behandlung mithilfe ionisierender Strahlen, zum Beispiel ultraharten Röntgenstrahlen oder radioaktiven Strahlen. Die Bestrahlung bei Krebs soll Tumorzellen zerstören.

Sie kann die alleinige Behandlung sein — oder sie kann mit anderen Therapieformen kombiniert werden, wie einer Chemotherapie oder Operation. Häufig gestellte Fragen zur Strahlentherapie und Nuklearmedizin beantwortet der Krebsinformationsdienst in einem die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs Text.

Bestrahlungsfeld: Der Teil der Körperoberfläche, durch den die Strahlen in den Körper eindringen, wird Bestrahlungsfeld genannt. Bei vielen Betroffenen werden mehrere Bestrahlungsfelder auf der Haut eingezeichnet: Der Tumor wird üblicherweise aus unterschiedlichen Die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs so bestrahlt, dass sich die Strahlen im Krebsgewebe konzentrieren.

Gesundes Gewebe wird so geschont: Es wird möglichst nur aus einer Richtung mitbestrahlt. Brachytherapie: Die Die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs ist eine Bestrahlung aus nächster Nähe: Eine radioaktive Substanz wird in eine Körperhöhle oder direkt ins Gewebe eingebracht und bestrahlt von dort aus den Tumor.

In der Regel wird die Substanz direkt nach der Behandlungssitzung wieder entfernt, sie kann aber auch länger im Gewebe verbleiben. Wie genau die Brachytherapie abläuft, wird im Kapitel " Strahlentherapie: Anwendungen und Nebenwirkungen " erklärt. Welche weiteren Begriffe sind wichtig, wenn es um die Brachytherapie geht? Genauer spricht man von Energiedosis: Das ist die Strahlenmenge, die pro Kilogramm Körpergewebe aufgenommen wird.

Sie wird in der Einheit Gray Abkürzung Gy angegeben. Je höher die Strahlendosis, desto wirksamer ist die Behandlung gegen den Tumor.

Allerdings steigt auch das Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen und für chronische Strahlenfolgen. Der Kernzerfall wird deshalb auch als radioaktiver Zerfall bezeichnet, die frei gesetzte Strahlung als radioaktive Strahlung.

Teletherapie, perkutane Bestrahlung: Bei dieser "klassischen" Bestrahlung liegt die Bestrahlungsquelle in einiger Entfernung zum Körper. Als Patient liegt man auf einer Liege unter dem Bestrahlungsgerät. Bei den heute gängigen Verfahren wird die Strahlung in der Regel mithilfe eines Linearbeschleuniger erzeugt, es gibt jedoch noch weitere Möglichkeiten:.

Als Starndardtechnik innerhalb der perkutanen Strahlenbehandlung gilt die konformale Mehrfelderbestrahlung. Inzwischen gibt es viele verschiedene technische Weiterentwicklungen. Sie haben im Wesentlichen ein Ziel: die Strahlenwirkung im Tumor zu erhöhen und gesundes Gewebe zu schonen. Viele der verschiedenen Techniken können miteinander kombiniert werden.

Bei der Bewegungsbestrahlung ist die Strahlenquelle nicht fest stehend. Der Strahlerkopf bewegt sich vielmehr in einem Bogen oder kreisförmig um die Patientenliege. Entsprechend spricht man von einer Pendelbestrahlung beziehungsweise Rotationsbestrahlung. Dadurch ändert sich der Einstrahlwinkel.

Der Tumor wird fortlaufend bestrahlt: Dort kreuzen sich alle Strahlen. Es wird jedoch immer nur kurzzeitig ein anderes Stück Haut und ein anderer Bereich des gesunden Gewebes mit bestrahlt. Die Strahlenbelastung wird so vermindert. Diese Form der Die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs kommt zum Beispiel bei einigen Leukämie - oder Lymphomformen vor einer Knochenmark- oder Bluststammzelltransplantation zur Anwendung.

Dies die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs mit bildgebenden Verfahren möglich, zum Beispiel mithilfe einer Computertomographie. Die Bilder werden an das Bestrahlungsgerät übertragen, und eventuelle Lageverschiebungen des Tumors können sofort berücksichtigt werden.

Gegebenenfalls bekommt man dazu vor der Behandlung kleine Positionierungsmarker aus Gold eingesetzt. Die Bestrahlung wird durch dieses Verfahren genauer, und besonders sensible Organe in der Nähe können geschont werden. Jedes einzelne Bestrahlungsfeld wird noch einmal in kleinere Bereiche aufgeteilt.

Jedes dieser Segmente kann mit die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs unterschiedlich hohen Dosis bestrahlt werden.

Für die intensitätsmodulierte Strahlentherapie in Kombination mit der Bildsteuerung gibt es verschiedene technische Weiterentwicklungen. Diese werden teilweise noch in Studien erprobt.

Langfristige Vorteile und Risiken sind noch nicht immer im Einzelnen erforscht. Kontinuierlich werden CT-Bilder aufgenommen und mit dem Bestrahlungsplan abgeglichen. Selbst Darmbewegungen oder Atembewegungen werden unter laufender Bestrahlung berücksichtigt.

In kürzester Zeit kann die Dosis überprüft und angepasst werden. Tomotherapie: Bei der Tomotherapie rotiert die Strahlenquelle spiralförmig um den Körper. Mit der Tomotherapie können sehr lange Bestrahlungsfelder in einem Stück bestrahlt werden. Im Bestrahlungsgerät selbst ist ein Computertomograph eingebaut, der für die Bildgebung vor jeder Bestrahlung genutzt werden kann. Im Gerät ist üblicherweise ein Computertomograph integriert: Die CT-Bilder ermöglichen es den Behandlern, unmittelbar vor der Bestrahlung noch einmal die Lage des Patienten überprüfen und die Strahlen noch genauer auf den Tumor ausrichten.

Wird ein Tumor chirurgisch entfernt, kann das Randgebiet schon während der Operation bestrahlt werden. Eine solche Bestrahlung ergänzt häufig eine reguläre Bestrahlung "durch die Haut". Die Bestrahlung während einer Operation hat zwei Vorteile: Zum einen ist direkt sichtbar, wo der herausoperierte Die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs sich befunden hat.

Zum anderen kann umliegendes Gewebe besser geschont werden: Die Chirurgen können empfindliche Organe vorübergehend aus dem Weg schieben oder mithilfe von Bleimatten abdecken und so vor den Strahlen schützen. Die IORT wird vor allem dann eingesetzt, wenn zu befürchten ist, dass der Tumor an derselben Stelle zurückkehren könnte.

Sie wird vor allem im Bauchraum angewendet, aber auch bei Brustkrebs oder Tumoren im Beckenbereich. Sie ist kein Standardverfahren.

Der Flab kann vor dem Ende der Operation wieder entfernt werden oder vorübergehend im Körper verbleiben. Die Ionenstrahltherapie ist eine besondere Form der Die modernsten Methoden der Behandlung von Prostatakrebs.

Anders als die klassische Strahlentherapie mit Photonen nutzt die Ionenstrahltherapie keine elektromagnetischen Wellen für die Bestrahlung eines Tumors, sondern geladene Teilchen.

In der Praxis finden vor allem die Protonen- und Schwerionenbestrahlung Anwendung.

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